Osteopathie: Die Geschichte
Ihren Ursprung findet die Osteopathie in den USA, Mitte des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit entwickelte sich die Schulmedizin rasant weiter. Bedingt durch die zunehmende Spezialisierung und Aufgliederung in einzelne Fachbereiche, entfernte sich die Schulmedizin jedoch weiter von dem Konzept der ganzheitlichen Medizin.
Auf der Suche nach Alternativen entwickelte der Arzt Andrew Taylor Still ein neues therapeutisches Konzept: Die Osteopathie.
Sein Student, der amerikanische Arzt William G. Sutherland, entwickelte in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts das Konzept der Cranio-Sacralen Osteopathie.
Die Cranio-Sacral-Therapie ist eine sanfte, manuelle Form der Körperarbeit. Die Behandlung findet hauptsächlich am Schädel (Cranium) sowie am Kreuzbein (Sacrum) statt.
Der jüngste Bereich der Osteopathie, die Viszerale Osteopathie, wurde besonders von Jean-Pierre Barral in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts begründet.
In der Viszeralen Osteopathie wird sowohl die Beweglichkeit der Organe zueinander, als auch das umgebene Muskel- und Bindegewebe untersucht und behandelt.
